Lambertz nach Top Leistung nicht belohnt

Zur Halbzeit der VLN wurde der junge Heinsberger Rennfahrer nach einer Top Leistung am Ende erneut nicht belohnt. Das ganze Team reiste sehr motiviert zur grünen Hölle am Nürburgring in der Eifel an doch nach 2 Stunden Renndauer wurde man im Fight um einen Podiumsplatz mal wieder vom Pech ausgebremst!

Am Freitag, in der freien Trainingssession testeten Alex und sein Teamkollege Marc wieder einige Setups aus, die sich in der Rundenzeit positiv bemerkbar machten, so war das Team Ehret für den Rennsamstag ziemlich guter Dinge!

Im Qualifying legte Alex Teamkollege nach einer Runde bereits eine super Zeit hin und man entschied sich dann dazu, Reifen zu sparen, sodass Alex nur noch seine Pflichtrunde absolvierte. Auf Position 4 ging das junge, ambitionierte Team in das 4 Stunden lange Rennen hinein. Alex fuhr den Start. „Wir sind mit der zweiten Startreihe sehr zufrieden, uns fehlen grade einmal 4 Zehntel auf den erst Platzierten und das auf 25 Kilometer, das zeigt, dass wir sehr gut am Auto und an uns gearbeitet haben,“ liess sich der 18-jährige in der Startaufstellung entlocken.

Der Start verlief für den Youngster des MSC Odenkirchen sehr gut, er konnte, nachdem er beim Start eine Position verlor, diese dann gleich wieder gutmachen und die vierte Position behaupten. Nach einigen Runden wurde es dann sehr knapp für Alex als zwei Konkurrenten ihn auf der Döttinger Höhe bei 240 Kmh in die Zange nahmen. „Das war richtig knapp, ich wollte natürlich meine Position verteidigen. Beide Mitkonkurrenten berührten mich dabei und klappten mir den Rechten Spiegel ein, aber ich konnte glücklicherweise weiterfahren und fand mich dabei sogar durch einen Defekt an einem vor mir liegenden Fahrzeug auf Position drei wieder.“
Die dritte Position wurde dem Abiturienten allerdings wieder genommen durch eine unglückliche Überrundungsaktion, aber Alex war drauf und dran sich die Position kurz vor dem ersten Boxenstopp wieder zu holen. „Knapp 5 Km vor der Box blinkten auf einmal einige Lampen in meinem Cockpit auf. Das ist extrem bitter, gerade wenn du in einer so aussichtsreichen Position gelegen hast. So ist der Motorpsort leider aber das müssen wir jetzt abhaken und analysieren“, sagte ein enttäuschter Lambertz nach dem Rennen.

Auch Team Manager Markus saß die Enttäuschung tief: „Da fehlen einem die Worte, aber wir werden das Problem finden und abstellen. Das ist leider so im Motorsport, aber wir wissen, dass wir schnell sind um vorne mit zu mischen und das mit einem so jungen Fahrerduo! “

Das nächste Rennen findet nach der Sommerpause in 5 Wochen statt. Bis dahin hat man Zeit das Auto nochmal auf Herz und Nieren zu prüfen.